Wie alles Begann… – Ein Tag mit Gregor Drobnic am Gleisdreieck-Park

Posted by on Sep 20, 2016 in Uncategorized | 2 Comments

Hey Leute, ich bin es mal wieder. Eure Lieblingsnervensäge und süßester French Bulldog, Otto. Diesmal will ich Euch etwas Besonderes mitteilen. Nicht all zu lange her, vor drei Jahren hatten Gregor und ich die großartige Idee Otto von Berlin zu gründen – unser dreijähriges Jubiläum, Wahnsinn! Wie unser bärtige Riese vom Personal Furniture Shopper zum König der Innenarchitektur aufgestiegen ist erzähl ich euch gerne.

Monsieur ist damals ein Licht aufgegangen – Eines das unser beider Leben für immer verändern sollte – Foto: Aleksandar Kovacevic

Monsieur ist damals ein Licht aufgegangen – Eines das unser beider Leben für immer verändern sollte – Foto: Aleksandar Kovacevic

Drei Jahre! Verrückt scheint es mir jedes Mal wenn ich diese Zahl höre. Wie ihr Menschen jetzt sagen würdet: Die Zeit vergeht wie im Fluge! Ich erinnere mich noch, wie mich Gregor als kleiner Welpe damals aus meinem Schlaf gerissen hat, um mich auf einen Termin zu zerren. Es war sein erster großer Moment im Rampenlicht als eigenständiger Interior Designer – ein Interview beim Tagesspiegel Berlin. Einfach nur abgefahren. Wenn ich mir die Fotos von damals so ansehe… Man bist du alt geworden, Mister Drobnic! Mir hingegen kann man nichts ansehen. Ich hingegen bin wie guter Wein, der mit dem Alter nur besser wird. Findet Ihr nicht auch?

Unser Foto vom Tagesspiegel. Süß, nicht wahr? Jung, strahlend und faltenfrei – Also, ich rede jetzt von mir, sollten da Verwirrungen bei euch aufgetreten sein...– Foto: Urs Kuckertz Photography

Unser Foto vom Tagesspiegel. Süß, nicht wahr? Jung, strahlend und faltenfrei – Also, ich rede jetzt von mir, sollten da Verwirrungen bei euch aufgetreten sein…– Foto: Urs Kuckertz Photography

Wir sind für Euch an den Ort zurückgekehrt, der für uns beide der Startschuss für unseren großen Traum war – das Lok-Depot am Gleisdreieck-Park. Denn dort hin wurden wir beide herbestellt, nachdem unser Interview im Tagesspiegel herauskam. Gregor bekam diesen Anruf, packte mich unter die Arme und düste im Eiltempo zum Depot. Unsere erste richtige Kundin! Man waren wir aufgeregt. Die Dame fand uns beide ziemlich dufte und wollte prompt ihre komplette Wohnung umgestaltet bekommen. Ich erinnere mich noch, wie beide wild miteinander Ideen ausgetauscht haben, wo denn die Couch jetzt am besten zur Geltung kommen würde. Ich sah mich kurz um, fand meinen Lieblingsort im Raum und gab Gregor durch ein Pfoten-Zeichen den Hinweis: Hier. Die Dame war begeistert und erzählt heute noch, wie sehr ihre zwei Katzen (ja, ich weiß…) und sämtliche Besucher mein Lieblingsort gefällt. Mein Talent kam wie Ihr sieht schon sehr früh ans Tageslicht.

In einem dieser unglaublichen Wohnungen wohnt unsere erste Kundin – Schon ne tolle Sache, was aus dem Kiez um das Lok-Depot herum erschaffen wurde – Foto: Aleksandar Kovacevic

In einem dieser unglaublichen Wohnungen wohnt unsere erste Kundin – Schon ne tolle Sache, was aus dem Kiez um das Lok-Depot herum erschaffen wurde – Foto: Aleksandar Kovacevic

Drei Jahre später und um einiges erfahrener, kehren mein Partner und ich zurück an den Ort des Geschehens – das Lok Depot. Ich laufe an den roten Gebäuden entlang, schnüffle an den Bäumen an denen ich einst noch mein Revier markierte und sehe wie sich der Kiez über die Jahre verändert hat. Mittlerweile gibt es hier Cafés, ein paar Geschäfte und Dienstleister, viele Familien und einen wunderschönen Gleisdreieck-Park. Doch das Lok-Depot war schon immer ein besonderer Ort für mich. Irgendwie nicht Bergmannkiez und Kreuzberg, aber auch irgendwie nicht rote Insel und Schöneberg. Der industrielle Charme, das zinnoberrote Metall der Gebäude, das Holz der Dielen und Bäume und dazu die vorbeifahrenden Personen- und Güterzüge – authentisch, individuell, edgy. Genau wie wir beide und unser Style, meinste nicht auch Gregor?

Unzertrennlich - Jetzt und für immer - Foto: Otto von Berlin

Unzertrennlich – Jetzt und für immer – Foto: Otto von Berlin

Ich sag Euch schon mal Tschüss für heute während Gregor und ich noch ein wenig in unserer Nostalgie versinken. Wir haben es ziemlich weit gebracht, alter Freund – und irgendwie hab ich’s im Gefühl, dass unsere Reise erst begonnen hat.

Euer,

Otto.

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der Schönste im ganzen Land? - Was ne rhetorische Frage... - Foto: Otto von Berlin

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der Schönste im ganzen Land? – Was ne rhetorische Frage… – Foto: Otto von Berlin

2 Comments

  1. Start Up Office Design -
    Thursday, der 24. August 2017

    […] summer break. We have been exposed to a lot of creative input over the year and have been thinking back to our beginnings and our path on how to make this start-up of ours the interior design office we are now. A lot of […]

  2. Otto von Berlin turns 4 - Birthday blogpost -
    Friday, der 15. September 2017

    […] remember back to our first projects, as if they were just yesterday: our first big project at the Lok-Depot and the Café Caramel in Berlin-Mitte. It’s incredible to think that those projects lay four […]